Mit dem Fahrrad unterwegs

von Frankfurt am Main nach Wismar

Noch ein Letztes

Huhu!

Da wir gestern eine 13 stündige Reise nach Hause hatten, habe ich keine Lust mehr gehabt den Blog zu schreiben.

Wir hatten ein letztes Frühstück in dem Hotel, packten zusammen und machten uns erst mal auf den Weg zum Bahnof. Aus irgend einem Grund war es nur möglich mein Fahrrad auf einen IC zu Buchen der von Lübeck nach Frankfurt fuhr. Angeblich waren alle anderen Fahrradabteile der Züge am Samstag und Sonntag Vormittag restlos ausgebucht. Nun hieß es nach Bad Kleinen zu Fahren, um von dort aus nach Lübeck zu kommen. Der Bahnof in Bad Kleinen sah aus wie aus einem Film über die sehr armen Länder dieser Welt. So heruntergekommen war er. Trotzdem kamen wir heil in Lübeck an und parkten Evas Koffer im Schließfach und mein Fahrrad am Fahrradparkplatz des Lübecker Bahnhofs. Dann machten wir uns auf den Weg, bei unglaublichen Temperaturen, eine Stadtrundfahrt aufzutun. Da wir eine Stunde auf den Beginn der Bustour warten mussten, gab es zwei Eisbecher und einen Platz im Schatten. Habe ich schon erwähnt wie heiß es war?!

Als der Bus dann kam, setzen wir uns nach Oben, um ein wenig Wind abzubekommen, was zum Teil zwar die Hitze minderte, andererseits aber die Sonne  kein bisschen abschattete. So schwitzten wir vor uns hin und bestaunten die durchaus sehenswerte Stadt.

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Nur zur Info, das Holstentor ist so schief. Das war nicht die Kamera.

Der Weg zurück zum Bahnhof war noch wärmer und als wir mein Fahrrad und den Koffer wieder geholt hatten waren wir schon so fertig, dass wir uns am liebsten sofort geduscht und ins Kühle gesetzt hätten. Aber es war 16:00Uhr, unser Zug sollte in 35 Minuten abfahren und dann wären wir noch bis 00:17 Uhr unterwegs. Auch der Hunger meldete sich langsam. Ich Kaufte am Bahnhof aber nur Wasser, da wir im Zug essen können würden.

Dass Fahrrad Abteile nummerierte Stellplätze haben, war mir neu und so hatte ich mein Fahrrad erst am falschen Platz angeschlossen. Meinen Fehler konnte ich aber erst am Hauptbahnhof in Hamburg korrigieren, da der Zug dort lang genug halten würde. Da ich schon 15 Minuten zuvor von meinem Sitzplatz im Wagen 8 zum Fahrradabteil in Wagen 4 gegangen war unterhielt ich mich mit einem anderem Fahrradreisenden, der schon wochenlange Reisen durch Alaska mit dem Rad gemacht hatte. Er ermutigte mich zukünftig weitere Radreisende zu machen und sich dabei mehr zuzutrauen als man es normalerweise tun würde. Das war sehr schön. Wir verabschiedeten uns freundlich, wünschten uns unfallfreie Reisen und ich parkte mein Fahrrad um.

Zurück am Platz entschied ich mal im Bordrestaurant zu schauen was es so an Essen gab. Auf dem Weg durch höchst unterschiedlich klimatisierte Wagen, von angenehm über warm bis unerträglich heiß, war ich froh das in unserem Abteil die Klimaanlage wieder funktionierte. Zu Beginn der Fahrt war diese nämlich ausgegangen und als ich die Schaffnerin gebeten hatte mal nach zusehen, sprang sie wieder an. Diesen Gedanken nachhängend, kam ich im sehr belebten Bistrowagen an. Im gleichen Moment in dem ich mich an der Verkaufsschlange anstellte, kam ein offensichtlich dem Servicepersonal zugehöriger junger Mann hinter der Theke an und wurde von der Verkäuferin freudig mit den Worten begrüßt:“ Mensch, klasse daß Du kommst! Hast du noch was zu essen dabei? Wir haben nähmlich gar nichts mehr!“. In dem Moment, rutschte meine Laune in den Keller. Der Junge Mann antwortete sinngemäß, er habe nur noch ein paar Snickers und Brenzeln auf dem Servicewagen. Nachdem ich mich fragend versichert hatte, das es nichts zu essen mehr geben würde, ging ich sauer und genervt zu meinem Platz zurück und wartete auf den Servicewagen. Als der dann kam, gab es auch keine Brezeln mehr. 7 Stunden Fahrt ohne Essen und mit mittlerweile 27 Minütiger Verspätung. Die Deutsche Bahn! Eva und ich verfielen in Galgenhumor und bemerkten, es sei doch toll das bei uns die Klimaanlage funktioniere und dass wir keinen Anschlusszug bekommen müssten.

Um etwa 12:30 Uhr kamen wir dann doch schon in Frankfurt an, fanden ein Taxi, dass mein Fahrrad mitnahm und vielen um 1:30 Uhr ins Bett.

Fazit meiner Reise:

Wenn einer eine Reise tut…. Das ist auf Jeden Fall eine Art Urlaub die sich lohnt. Gut, ich hatte Glück mit dem Wetter. Aber man sieht viel mehr vom Land als mit dem Auto oder dem Zug, man ist gezwungen mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und man lernt seine Grenzen kennen. Ob man so diese Art der Reise besser alleine oder mit jemand anderem macht, verändert nur ein wenig den Fokus, nicht aber die Freude und das Erlebnis.

Was ich anders machen würde:

Ich glaube, ich möchte das nächste mal zelten und evtuell auch mit jemandem zusammen Fahren. Außerdem würde ich die Reise ein wenig besser planen, z.B. Vorher schauen an welchem See man evtl. man Zelten kann. Ob ich das Navi dauernd gebraucht hätte ist mir noch nicht ganz klar, aber mit Papierkarten wäre es manchmal besser gewesen, alleine schon für die Orientierung. Man fährt eben nicht nur irgendwo lang, weil es gesagt wird, sondern weil das der Ort ist, an dem Ich abbiegen wollte.

Was bleibt:

Ein deutlicher Gewichtsverlust, die Erfahrung, dass ich kein Pedelek brauche um über Berge zu fahren, es mir aber manchmal gewünscht hätte und die Erkenntnis dass wir ein wunderschönes Fleckchen Erde bewohnen.

Danke für die Teilnahme an dem Blog und die Kommentare. Ich werde die Homepage noch eine Woche online lassen und dann löschen.

Bis bald mal wieder.

Es war Heiß

Ein wundervoll sonniger Tag war das heute. Wir hatten nach dem Frühstück darauf Lust, eine Hafenrundfahrt mit Fischfang zu machen. Vorher musste ich aber noch meine Fahrradtaschen mit der Post verschicken, da die Taschen und das Fahrrad  zu schwer gewesen währen, um sie gescheid in die Züge rein und raus heben zu können. Leider gab es bei der Post aber keine Kartons zu kaufen, die so groß wie Umzugskartons sind. Diese wären wesentlich günstiger, so aber musste ich vier einzelne Kartons kaufen und meine vier Taschen einzeln verschicken. Dabei kam heraus, dass mein Gepäck viel schwerer war als ich dachte. Insgesamt hatten meine Taschen etwa 27 Kg.

Danach liefen wir Richtung Alter Hafen, wo das Schiff abfahren sollte. Während wir auf das Schiff in einem Cafè warteten, unterhielten wir uns mit einer älteren Dame mit ihrer 95 Jährigen Mutter, welche im Geiste noch topfit, aber nicht mehr so gut zu Fuß war und deshalb im Rollstuhl saß. Sie gaben uns viele Ratschläge, was man sich an der Ostsee noch mal ansehen könnte. Sie waren sehr nett und wir verabschiedeten uns von Ihnen nachdem wir unseren Eiskaffee getrunken hatten.

Der Eiskaffee hatte unsere Gemüter ein wenig herunter gekühlt, die aufgrund einer NPD Kundgebung noch ein wenig erregt waren, tat dies aber leider nicht mit unseren Körpern. An Deck des Schiffes war es dann dermaßen heiß, dass es nicht auszuhalten war. Trotzdem haben wir dann ein paar Fotos gemacht.

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Danach liefen wir ausschließlich im Schatten, soweit dies möglich war, nochmal durch Wismar und haben auch noch einige hübsche Häuser inclusive unseres Hotels Fotografiert.

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Nach einigen Stunden auf dem Zimmer, liefen wir zu einem Fischrestaurant. Sehr leckeres Essen war das. Dorsch und Ostseebutt. Als wir um 22:15 Uhr wieder zu unserem Hotel zurückgelaufen sind, war es fast wie in Italien oder Spanien. 25 Grad lau und romantisch beleuchtete Straßen.

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Morgen werde ich dann nochmal einen letzten Block schreiben.

Gute Nacht.

Ein fauler Tag

Heute haben wir lange geschlafen. Die letzten Tage musste ich immer so gegen 7:30  Uhr aufstehen, um frühzeitig losradeln zu können. Da es in diesem Hotel Frühstück bis 11:00 Uhr gibt, können wir ausschlafen und den Tag ruhig angehen lassen.

Später liefen wir zu einem Amerikanischen Lokal namens New Orlins und Eva, die nicht gefrühstückt hatte, aß hier einen BLT. Danach schauten wir uns die zweitgrößte Backsteinbasilika der Welt an, die Skt. Nikolai Basilika in Wismar. Ein sehr beeindruckender Bau. Schön war auch, dass der Organist an diesem Abend ein Konzert gab und als wir eintraten gerade zu üben begann.

image imageEva wollte heute nicht so viel laufen und ging zurück ins Hotel während ich mit dem Rad zu einem, den Touristen nicht so bekannten Strand in Wismar, fuhr.  Da er unmittelbar an einem Wald lag, war der Strand von den Bäumen beschattet, wohingegen das Meer in der Sonne Lag.

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Das sah sehr gemütlich aus, da es jetzt schon weit über 25 Grad warm war. Ich muss mich an dieser Stelle auch mal bei dem für das Wetter zuständigen Geist, Gott oder sonstiger Macht bedanken. Wir hatten bis ich mit dem Rad losfuhr ja dauernd schlechtes Wetter. Doch seit ich unterwegs bin beschenkte mich besagtes Etwas mit nur trockenem und meist sonnigem Wetter. Vielen Dank dafür.

Als ich von der kleinen Radtour zurückgekommen war, musste ich mich nach einer ausgiebigen Dusche erst mal ausruhen. Ich schlief ein und um 20:30 Uhr weckte mich mein Schatz, da wir verabredet hatten Abends im Hotelrestaurant, das übrigens hervorragend ist, ein Steak zu essen. Es war um diese Uhrzeit nicht mehr viel los, aber es war trotzdem sehr urig.

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Es ist total schön hier. Wahrscheinlich auch weil es so ein fauler Tag war.

Bis Morgen.

In Wismar und in Boltenhagen

Hallöchen ihr Lieben!

Heute bin ich das erste mal auf meiner Reise nicht alleine aufgewacht, was sehr schön war. Das erste mal drang langsam die Erkenntnis in mein Bewustsein, dass ich mich heute nicht so bewegen müssen würde, wie die letzten Tage und ganz ehrlich, dass war auch schön. Das Wetter war noch verbesserungswürdig und so ließen wir uns ein wenig Zeit beim Frühstück und bei der Entscheidung, was wir heute tun wollen würden. Zur Auswahl standen: eine Stadtrundfahrt in Wismar, eine Hafenrundfahrt mit Fischerei oder ein Besuch der uns schon bekannten Ortschaft Boltenhagen.

Um 12:30 Uhr waren wir dann zur Erkenntnis gekommen, dass es uns beiden erst mal nach einem Backfisch gelüstet. Später wollten wir nach Boltenhagen an den Strand fahren, das Meer sehen, die Füße darin baden und ein Norbert in Memorandum-Eis zu essen. So liefen wir zwei also los. Ach, ich brauchte  aber noch eine Sonnenbrille, da ich meine alte bei meiner letzten Tour verloren hatte. Nach einem von Erfolg gekrönten Einkauf ging es Runter an den Hafen am Kanal vorbei zum Backfischschiff.

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Wismar ist wirklich eine nette kleine Stadt. Aber uns zog es dann zum Busbahnhof, da von dort der Bus zum etwa 15km entfernten Boltenhagen fahren sollte. Für 15 Euro bekamen wir Tagestickets, die laut Verkäuferin bis Sonnenuntergang gültig wären….häää?….und wir fuhren endlich nach Boltenhagen. Es ging immer an der Küste entlang und schließlich hielt der Bus am Kurhaus in Boltenhagen. Aussteigen war angesagt und schlendernden Schrittes gingen wir in Richtung Pier. Die Kurtaxe wurde uns netter Weise von dem dafür zuständigen Menschen mit der Erklärung erlassen, es wäre heute ein bescheidener Tag gewesen, viel zu wenig Leute und jetzt sei es ja auch schon 20 Minuten vor 16:00 Uhr und ab dann wäre der Strand sowieso kostenfrei. Sehr nett! Und so setzten wir, jetzt bei Sonne, unsere Füße auf den Strand.

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Nach einiger Zeit hatten wir Genug vom Strand und wir gingen zum Eiskaffee, aßen besagtes und machten uns glücklich und froh auf den Rückweg.

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Was ihr noch wissen müsst? Auch jetzt ist Essen mal wieder eines der Hauptthemen. Frühstück, Backfisch, Eis und ein sehr leckeres Abendessen im Restaurant, Sommersalat mit Früchten und eine Gemüselasagne.

Ihr seht, uns geht es gut das Wetternspielt mit und auf dem Rückweg war der Kanal noch schöner.

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P.S. Ich muss mich bald wieder bewegen, sonst setze ich an….

Bis Morgen.

Bin da

Hallo, ihr Lieben. Der heutige Beginn war super. Da ich gestern zu faul war, in ein Restaurant zu gehen, wahrscheinlich lag es auch daran, dass meine Augen zu fielen, hatte ich Hunger für zwei. So viel frühstückte ich dann auch, holte mein Rad und los ging es. Eigentlich war der Weg genauso schön wie gestern und genauso anstrengend, aber ich wusste ja, dass es auf keinen Fall mehr als etwa 75 Km sein konnten, also eine schon erfahrene und für mich schaffbare Strecke. Es ging eine Stunde lang mit 22 Kmh durch hügeliges, bewaldetes Gelände, immer wieder von Wiesen, Seen und Feldern durchbrochen. Und wieder gab es winzige Ortschaften. Die genaue Route mit Ortsnamen kommt zum Schluss.

Als ich nach einer Stunde auf mein Navi schaute, staunte ich nicht schlecht. Es zeigte als noch zu fahrende Strecke noch 115Km an. Das könnte nur ein Fehler sein. So hielt ich an um jemanden zu fragen, sowohl nach der Distanz als auch danach von mir die mittlerweile geleerten Wasserflaschen aufzufüllen, was sich als Glück für mich herausstellte. Denn als er mit den Flaschen wiederkam, bestätigte er etwa noch 45Km bis Wismar, erklärte mir aber gleich dass ich auf gar keinen Fall über Schwerin fahren solle, da ich dann auf stark befahrenen Landstraßen unterwegs sein würde und das dann noch bergauf.

Der Fehler im Navi, war einfach nur dass die Strecke als Rundweg gerechnet wurde, und auf der Route, von der mir der Herr abgeraten hatte. Also schnell die richtige Route eingegeben und losgefahren. Bergauf ging es hier scheinbar genauso, aber auf sehr schönen Strecken. Ich war total gut gelaunt. Noch 45 Km, mein Schatz saß schon im Zug nach Wismar, ich hatte genügend Zeit, da das Hotel erst um 15:00 Uhr das Zimmer bezugsfertig hatte und die Musik die ich hörte war auch beschwingt, die 100 besten Lieder von Glenn Miller. Das Wetter war etwas bewölkter als gestern, aber trocken und so fuhr ich gemütlich vor mich hin Radelnd gen Wismar.

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Jetzt war er also da, der Zeitpunkt des Endes der Fahrradreise. Ich war in Wismar angekommen. Leute, mal ganz ehrlich. Wer hätte mir das Zugetraut, einem untrainierten, 105 Kg Mensch mit Bauch, der auch noch ca. 20 Kg Gepäck mitschleppt. Ich habe selbst nie gewusst ob ich das schaffe, habe aber auch immer nur von Moment zu Moment gedacht. Und jetzt bin ich tatsächlich hier……

Also fuhr ich erst mal an den Hafen, denn von meinem letzten Besuch hier, kannte ich die Fischbrätchen Kutter noch und so ein Brötchen käme mir jetzt sehr gelegen.

Doch da waren riesen Schlangen vor den Kuttern und ich hätte mein Fahrrad auch nicht einfach da abstellen wollen. Also evtl. erst mal eine Pizza, denn hier am Hafen ist auch ein großer Platz und in einem Gebäude vis a vis des Hafens, war ein Italiener und die Tische und Stühle standen so, dass ich mein Fahrrad direkt neben einen Solchen trapieren konnte, nahm zufrieden Platz, und wartete auf die Bedienung. Die kam auch prompt, nicht aber um meine Bestellung aufzunehmen, sondern um mir zu verstehen zu geben, dass mein Fahrrad ja in keinem Fall dort stehen könne, denn wie sähe das denn aus auf dem schönen Platz, aber um die Ecke wären extra Fahrradständer und dort könne ich es ja anschließen. Dies sagte sie zwar nicht unfreundlich aber durchaus mit wenig Verständnis dafür, dass ich mein Gepäck aber nicht um die Ecke unbeaufsichtigt lassen wollte. Ich entschuldigte mich, stand auf und ging. Um mir Luft zu machen, setzte ich mich auf eine Mauer, trank mein rest Wasser aus und sinnierte ein paar Minuten über diese blöde Begegnung. Dann bewegte ich mich, mein Rad schiebend langsam in Richtung Hotel und fand ein ähnlich günstig gelegenes Lokal und hier bekam ich dann auch mein wohlverdientes Essen, einen BLT mit Pommes.

Als ich später im Hotel angekommen war, ein sehr süßes, mitten in der Stadt liegendes älteres Haus, ein alter Speicher, so auch der Name des Hotels, duschte ich mich und musste erst mal ein wenig ruhen. Später kam meine Frau und wir Quatschten den halben Abend bis uns der Hunger ins Restaurant trieb.

Damit endet der Teil des Blogs der sich um das Radfahren dreht. Ach ja, die Strecke war: Wittenburg,Dreilützow, Parum, Dümmerhütte,Dümmer, Wodenhof,Grambov,Groß,Brütz,Brüsewitz,Gottmannsförde,Cramonshagen,Schön-feld Mühle, Schönfeld, Groß Eichsen, Mühlen Eichsen,Schöndorf, Bobitz, Beidendorf,Metelsdorf, Viereggenhof, WISMAR.

Ich werde den Blog noch weiter schreiben und die Erlebnisse der Nächsten Tage mit vielen Bildern Dokumentieren. Wenn Ihr Lust habt, bleibt babei.

Bis Morgen.

Kurz davor

Heute morgen gab es erst einmal ein ausführliches Frühstück, da ich gestern Abend nicht mehr zum essen kam. Ich war nämlich viel zu müde und schlief schon um 22:00 Uhr ein. Für mich viel zu früh. Das Wetter sah auch gut aus. Nur mein Navi zeigte mir leider doch 127 Km bis Wismar. Wahrscheinlich war der Umweg nach Lüneburg schuld.

Die Strecke führte zuerst mal wieder an den Kanal von gestern und ich befürchtete schon, diese Streckenführung wäre mein Schicksal. Doch am Schiffshebewerk in …äh muss ich noch mal nachsehen, bog der Weg ab un ab jetzt wurde es wirklich schön. Es war zwar windig und wellig aber die Landschaft war sehr abwechslungsreich. Wäldchen an Seen, alte Landstraßen die Ortschaften verbinden, welche aus vier Häusern bestehen, Felder und Sumpflandschaften.

Nach etwa 40 Km war eine Pause angesagt. Obwohl ich durch viele kleine Orte gekommen war, gab es hier weder Campingplätze noch Gasthöfe oder Hotels, was in dieser schönen Gegend verwundert. Auch nach 60 km nix und bei 75 Km fand ich endlich einen Gasthof. Nur leider war der ausgebucht. So bestellte ich mir ein Alkeholfreies Weizen und versuchte über eine bekannte Hotelsuchmaschine etwas zu finden. Aber ohne 3G Netz war das aussichtslos.

Meine Rettung war meine Frau.  Denn Sie fand dann doch noch übers Internet eines von 2 Freien Zimmern in der Umgebung. Eines war noch 50 Km entfernt, was viel zu weit war und das Andere lag leider 15Km südlich von meinen Standort. Da das die einzige Alternative, nach 75 Km in den Beinen hatte. Also wieder zurückgefahren, bergab, was das für Morgen bedeutet wollte ich nicht wissen.

Doch ich hatte auch überschätzt, wie weit mich zwei Schokocroissants und ein Käsebrötchen bringen würden. Diese hatte ich mir, mangels geöffneten Lebensmittelläden (Sonntag), statt Bananen gekauft. Doch jetzt bekam ich drei Kilometer vor meinem Ziel, den Unterzuckerungzitterig.

Nach einem Snickers von der Tankstelle, schaffte ich aber den Rest des Weges und landete in einem Industriegebiet. Das Hotel stand wenig einladend zwischen Brachgelände und Tankstelle. Aber innen ist es die Wucht. Modern, elegant, und einladend. Die Dame am Empfang trug mir Sogar mein Gepäck aufs Zimmer, während ich mein Fahrrad in einer Garage einschloß. Und jetzt liege ich mal wieder auf dem Bett und schreibe den Blog.

Morgen treffe ich mich mit meiner Frau in Wismar, in einem Hotel das auch sie organisiert hat. Ich freue mich schon drauf. Und dann nicht mehr mit dem Schweinehund kämpfen.

Irgendwie aber auch schade, dass ich schon da sein werde und das diese Art des Reisens für mich morgen vorerst ein Ende hat. Aber vielleicht werde ich so etwas bald wieder machen.

Noch habe ich ja eine Etappe.

Bis Morgen

Der Kanal

Der Tag heute war wettertechnisch ideal zum Radfahren. Es war bedeckt, trocken und ca.23 Grad warm. So kam ich auch recht früh los. Es war heute richtig zu merken, dass ich einen Tag Pause hatte, denn nichts kniff oder tat weh. So fuhr ich die erste Stunde auf Fahrradwegen neben Landstraßen her mit etwa 22 km/h. Die Orte durch die ich fuhr waren von Isenbüttel aus: Gifthorn, Triangel, Neudorf-Platendorf und dann ging es an den Elbe Seitenkanal. Zuerst musste ich aber meinimage

Rad incl. Gepäck eine Brücke hochschieben, um, oben angekommen, festzustellen, dass ich an dieser Brücke den Kanal nicht überqueren kann. Die Brücke, die etwa 100 Meter zuvor ebenfalls über den Kanal ging musste ich nehmen, was mir mein Navi einfach falsch angezeigt hatte.

Auf diesem Weg, entlang  am Kanal waren eine Menge Radler unterwegs. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war wie lange ich diesen Weg heute würde fahren müssen. Erst einmal hatte ich um ca. 13:30 Uhr schon 60 Km hinter mir. Da es hier keine Orte gab, war ich um die Möglichkeit gebracht, an einem Imbis oder einem Restaurant etwas zu essen. Langsam war es aber nötig etwas zu essen. Also mein Hobokocher ausgepackt, ein wenig Holz gesammelt, Wasser in meinen Stahlbecher getan, meinen gefriergetrockneten Nudeleintopf mit dem kochenden Wasser übergießen und reinhauen. War lecker und so hat sich der mitgeschleifte Kocher auch mal gelohnt.

Frisch gestärkt konnte ich weiterfahren an diesem drögen Kanal entlang. Bei Kilometer 94 brach das Navi ab und wurde neu gestartet. Langsam bekam ich Zweifel daran, ob ich heute noch irgendwo ankommen würde, da der Weg am Kanal entlang noch sehr weit erschien und hier würde ich an keinem Ort vorbei kommen geschweige denn einem Hotel oder einem Campingplatz.

Beim Auffüllen der Wasserflaschen bei zwei grillenden Bootsfahrern, bekam ich die Information, das es nur in Lünebuerg Hotels gäbe. Lübeck lag noch etwa 15 Km vor mir. Mittlerweile standen auf dem Tacho aber auch schon 105Km. Also versuchte ich einen Platz zum Campieren zu finden, aber dieser Versuch scheiterte mangels Wasser. Ich hätte einen See oder zumindest einen Bach finden müssen um die Klamotten auszuwaschen und mich auch. Also fuhr ich weiter. Erschöpft kam ich in Lüneburg an. Nur schien das Pflaster hier sehr teuer. Dank meiner Frau, bekam ich das letzte Zimmer in einem Hotel etwas außerhalb.

Hier noch ein paar Eindrücke der Innenstadt.

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Bis morgen. Ach ja, noch 110km bis Wismar.

Pause

Das beste am heutigen Tag war, dass ich solange schlafen konnte. Der Tag begann wie immer, mit Frühstück. Danach legte ich mich erst mal wieder hin. So gegen 11:00 Uhr trieb mich mein Gewissen raus. Bei so gutem Wetter kann man doch den Tag nicht im Bett verbringen und so machte ich mich auf, diesen vom VW Konzern abhängigen Ort, zu erkunden. Hier ein paar Eindrücke:imageimageö

Das ist die Kirche hier im Ort. Ich mag diese Backsteingebäude.

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Das Rathhaus schaut aber, wie alles hier, wenig gewachsen aus. Hier scheinen alle Gebäude sehr neu zu sein.

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Ich lief einen schönen Weg an einem Flüßchen entlang und siehe da, die Bäume sind total modern gekleidet.image

Nach einer halben Stunde erreichte ich dann den Rand des Ortes, der in erster Linie  aus der Haupstraße und einem großen Neubaugebiet besteht.image

Mir war heiß und was zu Trinken wäre auch nicht schlecht. Also zurück zum Hotel.

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Aber wo war das nochmal?

Als ich nach einer weitern Stunde dann an einem Friseur vorbei lief, hielt ich es für eine gute Idee, dort zu warten. Meine Haare waren einfach zu lang, die Wartezeit aber leider auch. Nach weiteren zwei Stunden ließ ich meine Haare schneiden. Und das war der zweite Fehler. Merke: lasse nie Menschen an deine Haare, die wissen, dass du Morgen weg bist und nie wieder kommst.

Also legte ich mich wieder hin.

Um 20:00Uhr wurde ich wach vor Hunger. Also runter ins Restaurant, ein Widgulasch mit Spätzle bestellt und zum Abschluss noch einen Esspresso genossen.   Evtl. werde ich doch noch mal die Sauna besuchen. Morgen wird weitergefahren und dann habe ich bestimmt mehr zu berichten.

Bis dann.

Halbzeit?!

Als erstes möchte ich mich mal bei Denjenigen entschuldigen, Denen bei meinen Beschreibungen die Ortsnahmen fehlen um die Routen nachvollziehen zu können. Da ich mit Navi fahre und mehr damit beschäftigt bin meinen inneren Schweinehund zu bekämpfen und Namen merken sowieso eine meiner Schwächen sind, habe ich mir das bisher gespart. Aber meine heutige Etappe werde ich nachvollziehbar machen.

Heute Morgen hatte ich ein reichhaltiges Frühstüch in dem Hotel in Oldershausen. Ich schaffte es sogar mal gegen neun aufzubrechen und fuhr folgende Strecke: Oldershausen,Düderode,Oldenrode,Ildenhausen,Engelade,Seesen,Hahausen,Naue,Neuwallmoden,Alt Wallmoden,Hohenrode, Gitter, Bad Salzgitter, Beinum, Lobmachtersen, Barum,Leinde,Drütte,Thiede,Leiferde,Rüningen, Gartenstadt, Braunschweig, Bienrode,Waggum,Meine, Ohnhorst, Gravenhorst nach Isenbüttel. Gesamtkilometer 99,1, Durschnittsgeschwindigkeit 16,3 Km/h.

insgesamt war die Strecke eher langweilig. Der Morgen begann mal wieder mit einer kräftigen Steigung und ich schob mein Fahrrad einen Feldweg rauf. image

Und bei mir dachte ich, dass dieser verdammte Harz doch jetzt mal ein Ende haben müsste, zumal mein Navi schon längst anzeigte, er sei geschafft. Nach einer Weile führte mich die Navigationssoftware auf einen Weg, der diesen Namen eigentlich nicht mehr verdiente. Es handelte sich wohl um einen ehemaligen Forstweg, der aber seit mindestens 3 Jahren brach lag. Man konnte noch erahnen wo sich der Weg befand, wenn man den Reihen von Jungbirken folgte die sich links,rechts und in der Mitte der ehemaligen Schotterfahrspur ausgesäht hatten. Mit anderen Worten und ohne jede Übertreibung, ich folgte einer 30cm breiten Spur, bergauf, bergab, die bestenfalls für ein BMX oder Mountainbike geeignet gewesen wäre, Aber nicht für mein Rad mit 20kg Gepäck. Trotzdem fuhr ich weiter. Schließlich sah ich auf der Karte, dass die Strecke ca. 3Km lang war, also absehbar lang.

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich wieder eine Straße und ab hier war der Harz geschafft.

Was ich aber unterschätzt hatte, war der Wind. Statt Steigungen hatte ich ab jetzt immer schön Gegenwind. Die Landschaft beschränkte sich dafür jetzt auf weite Ebenen mit Feldern, Wiesen und Aleeen. Das Wetter war wieder super und meine gute Laune war die Triebfeder für mein neues Ziel. Heute wollte ich die 100Km schaffen. Da ich schon um 13:30Uhr mein übliches Pensum von 60Km geschafft hatte, war klar, dass 100 zu schaffen sind.

Ab jetzt gibt es wenig zu berichten. In Braunschweig begegnete mir ein Abiturient mit Fahrrad, der auf mein Trickot mit Frankfurt Aufdruck aufmerksam geworden war und da er in die selbe Richtung musste, mich begleitete und ein wenig über diese Art Urlaub philosophierte. Ansonsten passierte nichts was sich zu berichten lohnt.

Dieses Hotel in dem ich bin, es heißt Isenbütteler Hof, hat eine Sauna, ein Restaurant und kostenloses WLAN. Mein Zimmer ist sehr modern und schön eingerichtet und meine Dusche ist ebenerdig und ca 2qm groß. Das alles und die Rückmeldung meines Körpers, vielmehr dessen Einzelteile haben mich veranlasst hier einen Tag Pause einzulegen. Schließlich hatte ich zwölf Tage geplant (incl. zweier Pausentage) und bin jetzt schon nach 5 Tagen weiter als die Hälfte der Gesamtstrecke. Es waren von Neu-Isenburg bis Wismar 603 Km und jetzt sind es noch 220Km bis Wismar.

Morgen werde ich mir die Umgebung hier mal ansehen, zu Fuß, und berichte dann auch mit Fotos.

P.S. An alle Klugscheißer: Ich weiß auch das 99,1Km keine 100Km sind, aber das Hotel war eben hier und eine Ehrenrunde zu drehen war mir zu blöd😜.

Bis Morgen.

Boxenstop

Irgendwie ist das mit den Daten durcheinander geraten. Heute ist Mittwoch der 17.08.2016

Der Tag heute begann genauso schön, wie der Gestrige zu ende gegangen war. Meine sehr großzügigen Gastgeber, die hoffentlich ihre Idee war machen und eine Art B&B eröffnen (more power to them), boten mir sogar ein Frühstück und umsorgten mich, sowohl Frühstück und mit Gesprächen, als auch mit Osaft. Aber schließlich mußte ich los und nach einer herzlichen Verabschiedung, tauschten wir noch schnell die Email Adressen aus und ich fuhr los. Der Ständer des Fahrrads war zu diesem Zeitpunkt schon verdächtig lose, wohl durch die ganzen Erschütterungen und jetzt fing, natürlich am Hang, auch noch die Schaltung an zu spinnen. Der erste Gang funktionierte auf einmal erst nach vielen Kurbelumdrehungen, statt sofort einzurasten.

Erst aber hatte ich ein dringenderes Problem, ich musste dringen Obst kaufen, als auch Geld abheben und in diesen zugegebener maßen, sehr schönen kleinen Dörfchen rund um Walburg gab es erst einmal nichts. Nach etwa einer Stunde Fahrt, auf der anderen Seite des zuvor erklommenen Berges, gab es dann schließlich einen Edeka, der mir sowohl mit Bargeld als auch mit Obst aushelfen konnte.

Da ich jetzt erst einmal versorgt war, entschied ich mich einfach weiter zu fahren, ein Fahrradgeschäft würde ich bestimmt bald finden, denn schließlich fuhr ich zurzeit auf dem Herkulesradweg! Pffffff! Pustekuchen! Kilometerweit weder ein Biergarten noch ein Fahrradladen. Mittlerweile lies sich der kleine Zahnkranz vorne gar nicht mehr bedienen, so dass ich ab sofort genötigt war, alle Steigungen im neunten (wenn ich mich nicht verzählt habe) Gang zu fahren. Ich brauchte dringend Hilfe. Da es aber nun auf weiten Strecken auch bergab ging und ich die Felder, Wiesen und Steuobstwiesen wie im Flug an mir vorbeihuschen sah, hatte ich die Hoffnung bis Göttingen zu kommen, und dort würde es sicher das von mir gesuchte Geschäft geben.

Göttingen ist wirklich ganz nett, viele junge Menschen auf Fahrrädern, die alle wußten, dass hier ganz in der Nähe ein Fahrradladen ist, nur schickten die einen mich hier hin und die anderen da lang ohne das ich einen fand, bis mir schließlich eine junge Frau den Weg genau beschrieb:“Also, du fährst jetzt immer der Straße nach, bis sie eine Fußgängerzone kreuzt, dann biegst du links ab, fährst immer den Berg rauf und ganz hinten….“. Ich glaube an dieser Stelle habe ich mich schon ausgeklinkt und dachte nur daran dass ich keine Berge mehr sehen kann, Fahrrad laden hin oder her. Also bedankte ich mich artig, fuhr 10m und siehe da, ein Fahrradladen. Die gute hatte wohl zu viel geraucht. Naja, jedenfalls machte ich hier meinen Boxenstop, die kompetenten, jungen Leute konnten mir auch schnell weiterhelfen. Es lag irgendwie an dem losen Ständer, dessen Schraube verhindert hatte, dass der Kettenwerfer sich weit genug nach unten bewegen konnte. Jedenfalls war eine halbe Stunde später alles gut repariert und es konnte weiter gehen.

Das Grauen begann. Ein Fahrradweg der, wenn er vorhanden war, die gesamte Strecke entlang, der von LKW hochfrequentierten Bundesstraße lief und wenn er nicht vorhanden war war die Bundesstraße der Radweg. Und zu allem Überfluss war die Straße durch Bäume vom Radweg getrennt, was gut gemeint ist, aber die Wurzeln der Bäume machten aus dem geteerten Radweg eine Buckelpiste. So fuhr ich auf Northeim zu und als ich das Industriegebiet, welches scheinbar auch Wohngebiet war, durchquerte, hin und her hockelnd auf der Buckelpiste, umringt von Verkehr, hoffte ich inständig, das diese Steckenführung bald ein Ende habe. Die anvisierten 60 km hatte ich schon hinter mir, konnte mir aber kaum vorstellen hier jetzt zu Zelten oder ein Hotel an der Bundesstraße zu finden, dass mir gefällt. Also fuhr ich weiter, die Sonne knallte, mein Wasser ging zur Neige und ich war sicher, das würde nicht einfach werden. In dem nächsten Dorf, dass mir auch ganz nett erschien, waren die Bürgersteige hochgeklappt. Nach mehrmaligem Fragen, fand ich schließlich ein Haus in dem es wohl Gästezimmer zu mieten gab. Nur waren die Rolläden halb unten und auch dieses Haus lag an der Bundesstraße, auf der aber wenigstens jetzt keine LKW mehr verkehrten. Der Autobahnzubringer hatte in Northeim die Bundesstraße gewechselt. Ich Klingelte also und mir war schon aufgrund der Wartezeit bis jemand öffnete klar, das wird nix, so agil wie das wirkt. Und so war es auch. Eine ältere Dame musterte mich und ich sie und da war klar, nö, wir kommen heute nicht zusammen. Also an der nächsten Möglichkeit geklingelt, wieder nix. Nun fing ich aber an nervös zu werden. Schließlich war es kurz vor sechs, meine Beine hatten fast 90 km in den Knochen und mein Hintern wollte einfach liegen. Aber es half ja nix, ich musste weiter.

Endlich bog der Radweg von der Bundesstraße in Oldershausen ab und ich fuhr über Felder. Ein Flüsschen war auch in der Nähe und ich überlegte schon mal ob ich evtl. hier Zelten sollte. Aber ich wollte so gerne Duschen. Da sah ich hinter einer Kuppe ein Dach eines größeren Hauses hervorluken und dachte mir, „bis dahin fährst du jetzt noch und wenn es ein Gasthaus ist, dann bleibst du hier.“ Es war sogar ein Hotel mit einem sehr guten Restaurant. Sie hatten auch noch Zimmer frei und ich jubelte im Gastraum. Als der Wirt mich fragend anschaute erklärte ich ihm, ich habe heute fast 90km geschafft und darf hier nächtigen. Darauf der Wirt:“ Na dann fahren ses näschste mal halt nur fuchzich, dann sinse nisch so gestresst.“

Jetzt lieg ich satt, es gab Wildlasagne mit preiselbeermarmelade und Salat, und zufrieden in meinem Bett und denke an euch alle.

P.S. Danke noch mal an Heike und Paul, die so nett zu mir waren!!!

P.P.S. Die automatische Korrektur von meinem IPad scheint zu machen was sie will. In meinem letzten Beitrag wurde aus Walburg, Walburga….usw. Bitte entschuldigt.

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